Profil und Biografie

Margot Friedländer kämpfte darum, ihr Leben nach dem Holocaust wieder aufzubauen. Sie zog in die USA, um Trost und einen Neuanfang zu finden. Aber ihre alten Wunden drangen immer wieder in ihr Bewusstsein ein und zwangen sie, über die Gräueltaten zu sprechen, die sie erlitten hatte, und über die Menschen, die sie verloren hatte.

Margot Friedländer setzte sich für Bildung und Erinnerung ein, um sicherzustellen, dass der Holocaust nie vergessen wird. Sie war 2005 Mitbegründerin des „Anne Frank Zentrums“ in Berlin und des „Salomon Ludwig Steinheim Instituts für deutsch-jüdische Geschichte“, um jüdisches Leben in Deutschland zu bewahren und Toleranz zu fördern.