Bergers bahnbrechender Auftritt als eine der

Figuren in Vittorio De Sicas „Der Garten der Finzi-Continis“ (1970) war der entscheidende Moment in seiner Karriere. Sein Talent, einen wohlhabenden jüdischen Mann darzustellen, der während des Zweiten Weltkriegs in Europa lebte, sowie das Spektrum seiner Gefühle kamen in dieser Rolle voll zur Geltung. Die Kritiker waren von seiner Leistung überwältigt, was ihm zu größerem Ruhm verhalf.

Bergers Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Filmemacher Luchino Visconti markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere und katapultierte ihn zu internationaler Berühmtheit. Sowohl „The Damned“ (1969) als auch „Ludwig“ (1972) unter der Regie von Visconti waren faszinierende Auftritte von Berger, die seine Bandbreite als Schauspieler unter Beweis stellten. Die Kombination aus seiner Leinwandpräsenz und Viscontis meisterhaftem Geschichtenerzählen hinterließ bei Kinobesuchern auf der ganzen Welt einen bleibenden Eindruck.